Die Sommerhitze hat auch wirtschaftliche Folgen: Allianz Trade schätzt die Einbussen in der Schweiz für 2026 auf 400 Millionen Franken. Ein Grund ist, dass Menschen bei hohen Temperaturen weniger produktiv arbeiten können.
Hitze ist längst mehr als eine Belastung für die Gesundheit. Wenn Beschäftigte längere Pausen brauchen oder krankheitsbedingt ausfallen, wirkt sich das auch auf die Wirtschaft aus. Für den Sommer 2026 beziffert der Kreditversicherer Allianz Trade die Einbussen in der Schweiz auf rund 400 Millionen Franken. Das entspricht laut dem Unternehmen etwa 0,05 Prozent des Bruttoinlandprodukts.
Die Zahl ist eine Schätzung, keine Abrechnung sämtlicher Hitzeschäden. Allianz Trade und die Allianz wollen die wirtschaftlichen Folgen von Extremwetter künftig jährlich in einem «Climate Risk Tracker» untersuchen.
Auch für 2027 rechnet die Studie mit hohen Kosten durch Wetterphänomene. Ein starkes El-Niño-Ereignis könnte die Weltwirtschaft nach ihrer Prognose rund 451 Milliarden US-Dollar kosten. Für Europa einschliesslich der Schweiz veranschlagt sie einen Nettoverlust von rund 21 Milliarden Euro. Wie gross die tatsächlichen Folgen ausfallen, bleibt offen.
Die Studie verweist deshalb auf Vorsorge: Frühwarnsysteme, Risikokarten und klare Zuständigkeiten können helfen, Schäden zu begrenzen. Die wirtschaftlichen Folgen der Hitze zeigen zugleich, dass Klimaanpassung auch eine Frage der Arbeitsbedingungen ist.
Quellen und weiterführende Informationen
- Allianz Trade: «Allianz Climate Economics Report 2026» (Originalstudie, Englisch)
- Allianz Trade: Medienmitteilung zur Studie (Deutsch)
Quelle: Angaben von Allianz Trade. Transparenzhinweis: Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI umgeschrieben und redaktionell geprüft.
