Resetter: Best of 2020 – Der Jahresrückblick

Wie werden die jetzt auf der Erde lebenden Meschen mit der Klimakatastrophe umgehen? Und wie werden wir in einigen Jahren über unsere Gleichgültigkeit wohl denken? Bild: phb
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Der Resetter ist seit dem 1. April 2020 online. Seither sind fast 200 Beiträge zu den Themen Umwelt, Ökologie und soziale Transformation auf dieser Seite erschienen. Über die Festtage gibt es hier nochmals die meistgelesenen Texte der vergangenen Monate.

Der Resetter bedankt sich herzlich bei allen Leser:innen, die diese Seite in den vergangenen Monaten regelmässig besucht haben. Ab Januar 2021 geht es wieder weiter mit aktuellen Texten und auch neuen Video-Formaten zu den wichtigen Fragen unserer Zeit. Der Resetter wünscht euch allen ein tolles Fest und ein (hoffentlich) noch besseres 2021.


Krise, nichts als Krisen begleiten die Menschen des frühen 21. Jahrhunderts. Zeit, da mal genauer hinzuschauen.

11. April 2020: Krisen – ob persönliche oder kollektive – laufen fast immer gleich ab? Zu Beginn wird die Realität geleugnet, am Schluss besteht Hoffnung für die Zukunft. Wichtig ist, die Krise zu erkennen, sie als Chance zu begreifen und aktiv zu handeln. Offenbar können wir während der aktuellen Krise plötzlich entschieden handeln, dann sollte das auch im Hinblick auf die Klimaerwärmung möglich sien.

Ich mag mich noch gut erinnern, als 2009 ein damaliger Redaktionskollege beim Radio sagte: «Die Finanzkrise ist vorüber!» Tatsächlich war es nur das Ende einer Phase der Krise. Die etwas später aufkommende Euro-Schuldenkrise – deren Auslöser die Finanzkrise war – hatte noch niemand kommensehen. Der Bergriff Krise meint ja schliesslich, dass es sich um etwas Tempoäres, also Vorübergehendes, handelt. Etwas auf Zeit.

In der heutigen hyperkomplexen Welt, in der alle Systeme von Wirtschaft und Gesellschaft miteinander verbunden sind und sich wechselseitig beinflussen, ist ein «Ende» einer Krise kaum mehr möglich. Es wird lediglich ein einzelnes isoliertes Problem beseitigt, gleichzeitig aber wird ein weiteres Problem ausgelöst, welches die Krise in einen neuen Modus bringt. Ist das Virus unter Kontrolle, bedeutet dies nicht auch das Ende der wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Chaos ist ein Zustand.

Wir leben in einer Dauerkrise, in der sich alle möglichen Krisen abwechseln und weiterentwickeln. Wer mag sich noch an eine Zeit in den vergangenen Jahrzenten erinnern, die nicht von einer Krise belastet war? Es gibt immer irgendwo eine Krise. Zunehmend sind es globale Krisen, die alle Menschen betreffen. Demokratiekrise, Klimakrise, Armutskrise, Migrationskrise und jetzt die Coronakrise. Aber bereits vor dem Coronaausbruch gab es keine Nachrichtensendung die ohne den Begriff «Krise» ausgekommen ist. Krisen sind immer und überall…

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