Nach rund drei Jahren Unterbruch ist der RESETTER wieder da! Denn die grossen Herausforderungen unserer Zeit sind nicht kleiner geworden – im Gegenteil: Klimakrise, künstliche Intelligenz, politische Polarisierung, digitale Überforderung und der wachsende Vertrauensverlust in Medien und Institutionen prägen unseren Alltag immer stärker. Diese Entwicklungen müssen journalistisch begleitet, eingeordnet und weitergedacht werden. Genau dafür ist der RESETTER zurück.
Wir leben in einer Zeit, in der sich unsere Gesellschaft schneller verändert als vielleicht jemals zuvor. Fast täglich entstehen neue Technologien, neue Konflikte und neue Unsicherheiten. Vieles wirkt gleichzeitig möglich – und fragil.
Doch mitten in all diesen Umbrüchen fehlt oft etwas Entscheidendes:
Räume für echtes Nachdenken.
Viele Plattformen belohnen heute vor allem Geschwindigkeit, Empörung und Aufmerksamkeit. Diskussionen werden kürzer, komplexe Themen vereinfacht, Algorithmen bestimmen zunehmend, was sichtbar wird – und was nicht.
Dabei bräuchten wir gerade jetzt Orte, an denen neue Ideen entstehen können. Orte für Perspektiven, die über den täglichen News-Zyklus hinausgehen. Orte, an denen Zukunft nicht nur als Krise erscheint, sondern auch als Gestaltungsraum.
Genau deshalb starte ich den Resetter neu.
Nicht als klassisches Nachrichtenportal.
Sondern als Plattform für gesellschaftliche, technologische und ökologische Zukunftsfragen.
Der Resetter soll komplexe Entwicklungen verständlich machen, unterschiedliche Stimmen zusammenbringen und neue Denkansätze sichtbar machen. Es geht nicht darum, einfache Antworten zu liefern. Sondern bessere Fragen zu stellen.
Wie verändert KI unsere Gesellschaft?
Wie können Demokratien in digitalen Zeiten bestehen?
Wie verändert der Klimawandel unsere Städte, unser Wissen und unser Zusammenleben?
Welche Technologien helfen wirklich weiter – und welche erzeugen nur neuen Lärm?
Der Resetter versteht Zukunft nicht als Trendbegriff, sondern als Verantwortung.
Denn die kommenden Jahre werden nicht nur darüber entscheiden, welche Technologien wir benutzen. Sondern auch darüber, wie wir leben wollen.
Vielleicht braucht es gerade jetzt neue Räume zwischen Journalismus, Forschung, Technologie, Kultur und Gesellschaft. Räume, in denen nicht nur reagiert wird – sondern in denen wieder gedacht, diskutiert und neu verbunden werden kann.
Der Resetter ist die Online-Publikation des Vereins RESET Forum.
RESET steht für Rethink Social Ecological Transformation — also für das Neudenken gesellschaftlicher und ökologischer Transformation.
Der Name ist bewusst gewählt.
Denn wir leben in einer Zeit, in der viele Systeme gleichzeitig unter Druck geraten: Klima, Demokratie, Medien, Wirtschaft, Technologie oder gesellschaftlicher Zusammenhalt. Immer deutlicher wird, dass es nicht genügt, einzelne Probleme isoliert zu lösen. Viele Herausforderungen hängen zusammen — und verlangen nach neuen Denkweisen.
RESET bedeutet deshalb nicht Zerstörung oder radikalen Neustart um jeden Preis.
Es bedeutet, innezuhalten, bestehende Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und gemeinsam neue Wege zu suchen.
Im Zentrum steht die Frage:
Wie gestalten wir gesellschaftlichen Wandel so, dass auch kommende Generationen noch eine lebenswerte Zukunft haben?
Resetter:innen sind Menschen, die diesen Wandel nicht einfach passiv beobachten.
Sie wollen verstehen, mitdenken, Verantwortung übernehmen und Zukunft aktiv mitgestalten.
Sie kommen aus unterschiedlichen Bereichen: Journalismus, Wissenschaft, Technologie, Kultur, Bildung, Politik oder Zivilgesellschaft. Was sie verbindet, ist weniger eine Ideologie als eine Haltung: die Bereitschaft, komplexe Probleme ernst zu nehmen, neue Perspektiven zuzulassen und langfristig zu denken.
Der Resetter versteht sich deshalb nicht nur als Medium, sondern als Denk- und Diskursraum. Ein Ort für Menschen, die Wandel nicht als Bedrohung allein begreifen — sondern auch als Möglichkeit, Gesellschaft neu zu gestalten.
Denn Transformation passiert ohnehin. Die eigentliche Frage ist nur, ob wir sie bewusst gestalten — oder uns von ihr treiben lassen.
Die Idee für den Resetter entstand ursprünglich bereits im Herbst 2019 — also noch vor der Pandemie. Damals wurde immer deutlicher, dass sich unsere Gesellschaft an einem Wendepunkt befindet: Klimakrise, Digitalisierung, politische Polarisierung und die Frage, wie wir künftig zusammenleben wollen.
Als im März 2020 die Corona-Pandemie begann, erhielt diese Idee plötzlich eine neue Dringlichkeit. Innerhalb weniger Wochen veränderte sich die Welt radikal. Viele Menschen spürten erstmals unmittelbar, wie fragil globale Systeme sein können — aber auch, wie schnell gesellschaftliche Veränderungen möglich sind.
In dieser Atmosphäre publizierte der Resetter erstmals Inhalte im April 2020. Die Plattform sollte ein Ort werden für neue Perspektiven, gesellschaftliche Debatten und Zukunftsfragen jenseits des täglichen Nachrichtenstroms.
Über knapp drei Jahre hinweg entwickelte sich daraus ein ambitioniertes Projekt mit Artikeln, Ideen, Gesprächen und ersten Ansätzen einer Community. Doch wie viele unabhängige Projekte geriet auch der Resetter irgendwann an Grenzen — zeitlich, finanziell und organisatorisch. Das Projekt schlief ein.
Leider.
Doch manche Ideen verschwinden nicht wirklich. Sie warten nur auf den richtigen Moment, um neu gedacht zu werden. Und vielleicht ist dieser Moment gerade jetzt gekommen.
Denn viele der Fragen von damals sind heute dringlicher denn je. Gleichzeitig hat sich die Welt nochmals massiv verändert: künstliche Intelligenz, geopolitische Spannungen, Klimakrise, Vertrauensverlust in Institutionen und die zunehmende Fragmentierung öffentlicher Debatten.
Deshalb wird der Resetter jetzt selbst geresettet.
Nicht als nostalgische Wiederbelebung eines alten Projekts. Sondern als bewusster Neustart — mit neuen Ideen, neuen Formaten und einer klareren Vision davon, was diese Plattform sein kann: ein Ort für Menschen, die Zukunft nicht nur konsumieren, sondern mitgestalten wollen.
Be a Resetter!
